„Pariah Dogs“ in Radio und Presse

In den Ö1 Radiogeschichten vom ORF gab es eine Lesung aus den „Pariah Dogs“, sehr hörenswert gelesen von Christoph Radakovits, mit Musik vom Jazzprojekt lîla.

https://oe1.orf.at/programm/20260528/832693/Koeln-zu-Gast-in-Kerala

„Thomas Empl hat eine feine, pointierte Geschichte gewoben, über Einsamkeit, Sehnsucht, Überforderung, Freundschaft und Glück.“ (Ulrike Leitner)

Auch in der Presse gab es schon Resonanz, z.B. schrieb Martin Oehlen im Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.04.26:

„Das große Plus der Prosa: Thomas Empl schaut genau hin. Er protzt nicht mit uns exotisch anmutenden Fundstücken, sondern ist ein behutsamer Sammler der Augenblicke.“

Und in einer ausführlicheren Kritik im Bücheratlas:

„Thomas Empl legt mit den „Pariah Dogs“ eine kurzweilige Residenz-Erzählung vor. Dabei dominiert ein warmer Ton. Und wenn dieser Ton gelegentlich zum Wehmütigen tendiert, ist dies der Wohlfühl-Gruppe geschuldet, die sich am Ende in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Eine Gemeinschaft auf Zeit – zusammenkommen, auseinandergehen. Aber der Text, der bleibt.“

In der Stadtrevue (Mai-Ausgabe) schreibt Christian Werthschulte:

„Empl beschreibt dies in seinem typischen Flow aus aufblitzenden Sinneseindrücken und prägnant ausgeschmückten Details. Und schreibt so auch auf, wie er sich selbst durch diese Reise verändert.“

Last but not least, Natalie Harapat und Paul Jennerjahn für die Reihe Zusammen Lesen vom Kölner Literaturhaus:

„Auf den Straßen Bengalurus lungern die Pariah Dogs. Der kaputte Asphalt bildet Höhlen, in die sie verschwinden können, sie ruhen auf Treppenstufen, ernähren sich von Müll. Unzugehörig, ihr Verwahrlosungsgrad abhängig von Glück, Roulette, lebenslänglich. Sie sind »Herumtreiber« wie die Schriftsteller um den Ich-Erzähler Toni, die in Thomas Empls Novelle einen Monat miteinander teilen. Per Zufall zusammengewürfelt landen sie im Sangam House – die Unterkunft während ihrer Residenz. Dort schreiben sie, gehen raus, erzählen sich ihre Leben und sind füreinander da, bei Liebeskummer oder als eine Großmutter stirbt, teilen eine prekäre, vom global aufziehenden Autoritarismus bedrohte literarische Existenz, ob sie aus Mosambik, Kashmir, La Réunion oder Köln stammen. Thomas Empl schreibt komplexen Figuren ambivalente Erfahrungen auf den Leib, in seinem unverwechselbaren Sound zum Takt einer indischen Megacity.“

Neu: „Pariah Dogs“

Pariah Dogs. Novelle
110 Seiten
14€
ISBN: 978-3-98805-078-6
parasitenpresse Köln

»Meist lagen sie vor dem Café Happy Place, ein brauner und ein weißer. Oder sie rannten zusammen über die Kreuzung, nah beieinander, so wie ich mich nur im Windschatten Einheimischer über die New Bel Road traute. Dazwischen, vielleicht spürten sie drohenden Regen, kletterten sie in die Löcher im Gehweg, verschwanden wie Geister im Tunnel. Das Grün, das sich über die Straßen der Dollars Colony bog, ließ es wie ein gutes Leben wirken, aber da war auch der verschlammte, vermüllte, feststeckende Fluss, stacheldrahtumzäunt. Sie jagten nach Resten, die man ihnen hinwarf. Sie jagen den Großen Preis, den Buchdeal, den Durchbruch, nach dem sie nicht mehr wären, wer sie sind. Unfertige, Herumtreiber, Unzufriedene, Hyperpräzise, Schlaflose, Unversicherte, ohne Plan, weil welcher Plan hätte sie hierhergebracht?«

Pariah Dogs ist eine Geschichte von Freundschaft in dunklen Zeiten, vom Straßenverkehr, von Kneipensängern, Trommlern und internationaler Literatur, von südindischen Bars und Fußballstadien, von Diktatoren, Straßenhunden und Champagne Leftists. Politik, Gemeinschaft, Schreiben, letztlich: Glück. In Indien schließt ein Erzähler Freundschaften fürs Leben, mit Menschen, die er vielleicht nie wiedersieht, aber in dieser Novelle besingt.

»Ein fluides Switchen zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Eine vielschichtige Wahrnehmungsexpedition.«
Margarita Fuchs, Laudatio erostepost-Literaturpreis

»Beautifully crafted snapshots in time which carry the reader on a journey to unfamiliar places.«
Chiranthi Rajapakse

Bestellen: https://parasitenpresse.wordpress.com/buchladen/
In jedem Buchladen, oder bei Amazon.

Cover-Gestaltung: Francisca Jiménez Ortegate

Buchpremieren:
20.03.26 bei Books & Beers im Westflügel Leipzig, zur Leipziger Buchmesse
08.04.26 in der Bücherwelt Ehrenfeld, Moderation Paul Jennerjahn
21.05.26 im Literaturhaus Köln, mit Lisa Roy, Moderation: Leonard Prandini

Neu: „Das dunkle badische Herz“ in neolith #7

Dieser Tage erscheint die 7. Ausgabe des Literaturmagazins neolith und darin eine neue Erzählung von mir: „Das dunkle badische Herz“, ein Tatsachenbericht aus Offenburg.
Welch seltsame, bedrohliche Stadt, aus der mein drehbuchschreibendes Alter Ego letztes Jahr nur knapp mit dem Leben davongekommen ist.

Zu bestellen: Hier

Außerdem gibt’s morgen eine Release-Lesung in Wuppertal:

neolith3

Neu: „Breaking the Law“ in erostepost #64

Neu erschienen! „Breaking the Law“ in der erostepost #64 zum erostepost-Literaturpreis, bei dem ich auf der Shortlist stand. Eine Erzählung über eine in Tokyo lebende Regenschirmverkäuferin, über das Sich-Verirren, Missverstehen, Nichtwissen und Nichtfinden.

Hier zu bestellen: https://www.erostepost.at/

erostepost (2)

Neu: „Letterario“

Im Rahmen eines Stipendiums der Heimann-Stiftung habe ich eine Erzählung des italienischen Autors Cesare Sinatti ins Deutsche übersetzt. Im Gegenzug hat Cesare einen Text von mir ins Italienische übertragen.
Die Erzählungen und ihre Übersetzungen sind nun in der Anthologie „Letterario“ erschienen, die man hier kaufen kann: heimann-stiftung.de/buchveroeffentlichung-literatur-tandem-letterario-2022/

288 Seiten / 9,00€
ISBN-13: 9783754397367

Inhalt:

Sara Mei: Fluidi / Die Fliessenden
Sabine Oberpriller: Im Dickicht / Nel cuore del bosco

Cesare Sinatti: Stratigrafia / Stratigraphie
Thomas Empl: Klettenberg Plastic Rain / Klettenberg Plastic Rain

Simone Gregorio: Le tribolazioni di un eroe / Die Leiden eines Helden
Natalja Althauser: Weisse Erde / Terra Bianca

Sara Bianchetti: Il. Club. Degli. Scrittori. / Der. Club. Der. Schriftsteller.
Safak Saricicek: Zwei junge Pioniere im Abschlussjahr / Due giovani pionieri all’ultimo anno

Gabriele Galligani: La presbiopia del desiderio e altri malanni / Augenschmerzen
Jascha Riesselmann: Der Nicht-Mann im Warenhaus / Il non uomo ai grandi magazzini

Feliciana Chiaradia: Blu / Blau
Charlotte Weber-Spanknebel: Bügeln / Stirare

Premiere: MATRATZEN auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis

Heute feiert unser Film MATRATZEN Premiere auf dem 43. Filmfestival Max-Ophüls-Preis, um 15 Uhr im CineStar Saarbrücken und im Online-Stream:
https://ffmop.de/programm/wettbewerbe/wettbewerb_mittellanger_film

Ein riesiges Dankeschön an unsere Besetzung, Timo Kählert, Sandrine Zenner und Recai Hallaç, an unseren Stab und natürlich vor allem an meinen Co-Autoren und Regisseur Florian Schmitz.

Mehr zum Film: matratzenderfilm.com
Imdb: www.imdb.com/title/tt16437368/reference

Außerdem waren Florian Schmitz und ich zu Gast im Saarländischen Rundfunk für den Festivalfunk des MOP, das Gespräch kann man hier sehen:

© Oliver Dietze / ffmop

Neu: „Leerzeichen“ in Almost: A Space Issue

Gerade neu erschienen ist die Space Issue des Almost Magazines. Genau wie bei der Ausgabe im letzten Jahr (A Secret Issue) ist wieder eine neue Kurzgeschichte von mir darin zu lesen: „Leerzeichen“.

Hier erhältlich: www.almostmagazine.de/onlinestore/

„The fourth and latest issue of Almost Magazine – „A Space Issue“ – was released in mid-December 2021! It holds 28 illustrated texts, poems and personal essays, all circling around the topic of space – taking personal space in relationships, the universe, the spaces we live in and the space we all need.“

MATRATZEN auf dem 43. Filmfestival Max-Ophüls-Preis

Zusammen mit Florian Schmitz habe ich einen Film geschrieben, der den Titel MATRATZEN trägt und auf einer meiner Erzählungen basiert.

© Martin Paret / Plakat: Benedikt Schmitz

MATRATZEN wird am 20.01.2022 auf dem 43. Filmfestival Max-Ophüls-Preis seine Premiere feiern. Mehr Informationen lassen sich auf der Website des Festivals finden: https://ffmop.de/film_detail/movie-61af6865dd378

Oder auf: matratzenderfilm.com

„Am Horizont: Leverkusen“ in der Krachkultur

Heute erscheint die 22. Ausgabe der Krachkultur, „das Arbeitsheft“; darin enthalten eine neue Erzählung mit dem Titel Am Horizont: Leverkusen.

Kaufen kann man das Magazin hier: http://krachkultur.de/krachkultur-literaturmagazin.html

cover krachkultur 22 web

krach

272 Seiten Inhalt
15 € plus 2,- € Versand D
ISSN 0947-0697
ISBN 978-3-931924-17-1 Weiterlesen