„Inneres Zittern“ in der Presse

In der aktuellen Ausgabe der Stadtrevue (02/24) schreibt Paul Jennerjahn über Inneres Zittern in seinem Artikel „Dialektische Nostalgie“:

Das Politische zieht wie ein feiner Nebel auf in diesen Erzählungen (…) Nostalgischer Weltschmerz trägt in Inneres Zittern immer schon die eigene Fragwürdigkeit in sich, und an diesem Punkt stehen die Figuren auf und übernehmen Verantwortung für sich selbst, für ihre Melancholie, für das Bestehen in der Einsamkeit und in prekären Arbeitsverhältnissen. Den Blick vom Rückspiegel wieder auf die Straße vor der Motorhaube reißen.

Fritz Müller-Zech urteilt in der Literaturzeitschrift Am Erker wie folgt:

Thomas Empls dystopisch inspirierte Erzählprosa zeugt von finsterer Virtuosität und einem grimmigen Sinn für Humor.

 

Im Kölner Stadtanzeiger ist anlässlich der Lesung „Köln leuchtet literarisch“ im Kölner Literaturhaus ein Artikel von Martin Oehlen erschienen:

In seinem Prosaband „Inneres Zittern“, der 2023 mit dem Wellershoff-Stipendium bedacht wurde […], macht Thomas Empl bekannt mit Menschen, die „versuchen, in den Moment zu kommen“, und dabei scheitern. Aber immerhin: „Sie kämpfen, stehen auf, übernehmen Verantwortung für sich selbst.“

Ein etwas längeres Interview kann man auf Martin Oehlens Website Bücheratlas lesen.

Außerdem hat die großartige Schriftstellerin Lisa Roy für die Initiative #zusammenlesen einen Text zu Inneres Zittern geschrieben:

Ein Mann läuft »durch die Nacht, angenehm gequält.« Ein alternder Stuntman flieht aus einem Krankenhaus in Hongkong. Eine junge Frau kämpft in einer dystopischen Zukunft um Hehlerware. Die Schauplätze und Figuren in Thomas Empls jüngstem Erzählband »Inneres Zittern« sind vielfältig und werden doch durch wiederkehrende Themen verknüpft: Es geht um nächtliche Zwischenwelten, um Tristesse, um Freundschaft. Es geht, ganz unverhohlen und angenehm unironisch, um die großen Fragen: Wie erinnern wir uns an das, was war? Was dürfen wir voneinander erwarten? Worauf dürfen wir hoffen?
Über vielen Erzählungen schwebt eine leise Nostalgie, die nicht ganz weiß, wonach sie sich eigentlich sehnt. Es werden Anekdoten erzählt, »die im Nachhinein witziger wirken, als sie sich von innen anfühlten«, und der Versuch unternommen, die vergangene Jugend umzudeuten – sie einmal sogar mithilfe einer Schaufel umzugraben – und so dem nahenden mittleren Alter die Stirn zu bieten.
In »Inneres Zittern« sitzt jeder Satz, die Sprache ist präzise und konkret, da stört kein unüberlegtes Wort. Die Schwermut, die viele der Figuren durch Köln und Tokio begleitet, durch Offenburg und Cannes, wird immer im richtigen Moment durch Humor gebrochen, der beiläufig daherkommt, nicht auf eine Pointe abzielt, sondern sich aus den Situationen und Figuren ergibt wie von selbst. In der Erzählung »Klettenberg Plastic Rain« wird einer Figur die Frage gestellt, wie man im Januar in Köln glücklich sein kann. Meine Antwort: Empl lesen!

Neu: „Das dunkle badische Herz“ in neolith #7

Dieser Tage erscheint die 7. Ausgabe des Literaturmagazins neolith und darin eine neue Erzählung von mir: „Das dunkle badische Herz“, ein Tatsachenbericht aus Offenburg.
Welch seltsame, bedrohliche Stadt, aus der mein drehbuchschreibendes Alter Ego letztes Jahr nur knapp mit dem Leben davongekommen ist.

Zu bestellen: Hier

Außerdem gibt’s morgen eine Release-Lesung in Wuppertal:

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Neu: „Breaking the Law“ in erostepost #64

Neu erschienen! „Breaking the Law“ in der erostepost #64 zum erostepost-Literaturpreis, bei dem ich auf der Shortlist stand. Eine Erzählung über eine in Tokyo lebende Regenschirmverkäuferin, über das Sich-Verirren, Missverstehen, Nichtwissen und Nichtfinden.

Hier zu bestellen: https://www.erostepost.at/

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Neu: „Letterario“

Im Rahmen eines Stipendiums der Heimann-Stiftung habe ich eine Erzählung des italienischen Autors Cesare Sinatti ins Deutsche übersetzt. Im Gegenzug hat Cesare einen Text von mir ins Italienische übertragen.
Die Erzählungen und ihre Übersetzungen sind nun in der Anthologie „Letterario“ erschienen, die man hier kaufen kann: heimann-stiftung.de/buchveroeffentlichung-literatur-tandem-letterario-2022/

288 Seiten / 9,00€
ISBN-13: 9783754397367

Inhalt:

Sara Mei: Fluidi / Die Fliessenden
Sabine Oberpriller: Im Dickicht / Nel cuore del bosco

Cesare Sinatti: Stratigrafia / Stratigraphie
Thomas Empl: Klettenberg Plastic Rain / Klettenberg Plastic Rain

Simone Gregorio: Le tribolazioni di un eroe / Die Leiden eines Helden
Natalja Althauser: Weisse Erde / Terra Bianca

Sara Bianchetti: Il. Club. Degli. Scrittori. / Der. Club. Der. Schriftsteller.
Safak Saricicek: Zwei junge Pioniere im Abschlussjahr / Due giovani pionieri all’ultimo anno

Gabriele Galligani: La presbiopia del desiderio e altri malanni / Augenschmerzen
Jascha Riesselmann: Der Nicht-Mann im Warenhaus / Il non uomo ai grandi magazzini

Feliciana Chiaradia: Blu / Blau
Charlotte Weber-Spanknebel: Bügeln / Stirare

Neu: „Leerzeichen“ in Almost: A Space Issue

Gerade neu erschienen ist die Space Issue des Almost Magazines. Genau wie bei der Ausgabe im letzten Jahr (A Secret Issue) ist wieder eine neue Kurzgeschichte von mir darin zu lesen: „Leerzeichen“.

Hier erhältlich: www.almostmagazine.de/onlinestore/

„The fourth and latest issue of Almost Magazine – „A Space Issue“ – was released in mid-December 2021! It holds 28 illustrated texts, poems and personal essays, all circling around the topic of space – taking personal space in relationships, the universe, the spaces we live in and the space we all need.“

„Am Horizont: Leverkusen“ in der Krachkultur

Heute erscheint die 22. Ausgabe der Krachkultur, „das Arbeitsheft“; darin enthalten eine neue Erzählung mit dem Titel Am Horizont: Leverkusen.

Kaufen kann man das Magazin hier: http://krachkultur.de/krachkultur-literaturmagazin.html

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krach

272 Seiten Inhalt
15 € plus 2,- € Versand D
ISSN 0947-0697
ISBN 978-3-931924-17-1 Weiterlesen

Ab heute: Ausbruch

Heute erscheint mein Erzählungsband Ausbruch. Mein Dank gilt meinem Verleger, Adrian Kasnitz, der parasitenpresse, meinen Freunden und allen Unterstützern.

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Zu bestellen hier: https://parasitenpresse.com/buchladen/
Oder in jedem Buchladen.

Cover-Zeichnung: Luzie Kasnitz
ISBN: 978-3-947676-77-4
72 Seiten, 12€.

„Die acht Erzählungen in Thomas Empls Debütband Ausbruch ziehen unvermittelt in ihren Bann und in ihre kleinen Welten, zu den Boxern und Sportlern, zu Leuten auf der Suche, zu Leuten auf der Flucht, die den Ausbruch wagen. Manche scheitern, werden müde, manche haben Glück und kommen frei. In den Texten steckt Energie und Kraft, aber auch viel Reflexion über das Leben und ein Batzen Liebe zu den Personen und Dingen. Uns erwartet die Zartheit eines Faustschlags.“

12. Mai: „Ausbruch“

Am 12. Mai erscheint der Erzählungsband Ausbruch in der parasitenpresse.

Cover-Zeichnung: Luzie Kasnitz
ISBN: 978-3-947676-77-4
72 Seiten, 12€.
Vorbestellen

„Die acht Erzählungen in Thomas Empls Debütband Ausbruch ziehen unvermittelt in ihren Bann und in ihre kleinen Welten, zu den Boxern und Sportlern, zu Leuten auf der Suche, zu Leuten auf der Flucht, die den Ausbruch wagen. Manche scheitern, werden müde, manche haben Glück und kommen frei. In den Texten steckt Energie und Kraft, aber auch viel Reflexion über das Leben und ein Batzen Liebe zu den Personen und Dingen. Uns erwartet die Zartheit eines Faustschlags.

Thomas Empl, 1991 in München geboren, lebt als freier Autor in Köln und arbeitetdort an einem Roman. Er stand auf den Shortlists des Wortmeldungen-Förderpreises sowie des Literaturpreises Prenzlauer Berg.“

Mehr Infos im Programm der parasitenpresse.

Im Frühling: Buch eins

„Im Frühling starten wir die neue Reihe PARADIES, die junge Prosa jenseits des Romans vorstellen wird. Erzählungen von Thomas Empl und André Patten werden die Reihe begründen, auf die wir uns – wie auf alle neuen Bücher – schon sehr freuen.“

https://parasitenpresse.wordpress.com/2021/01/08/was-wir-vorhaben-2021/

Im Frühling also wird mein erstes Buch erscheinen, ein Erzählband im Verlag parasitenpresse. Mehr Infos folgen, nur so viel kann schon gesagt werden: Sollte sie stattfinden können, werde ich am 27.05.21 auf der Leipziger Buchmesse lesen [UPDATE: nope!].

Herr Empl, wie sehr freuen Sie sich?

© Florian Schmitz